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Herzlich willkommen auf der website von Orpheus Trust – Verein zur Erforschung und Veröffentlichung vertriebener und vergessener Kunst (1996-2006).
Bald finden Sie hier Informationen zum Nachfolgeverein orpheus.news. Solange wir noch nicht über ein Budget verfügen, sehen Sie hier Hinweise auf Projekte von Menschen, die den Verein Orpheus Trust unterstützt haben und/oder dafür unsere Beratungs- und Vermittlungstätigkeit in Anspruch genommen haben.
Veranstaltungshinweis:
Mittwoch 23. Mai 2012, 18.30 Uhr
Vortrag Meira Shacham:
Jakob Feldhammer (1882 - 1944). Vom Ruhm zur Vergessenheit
Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Schreyvogelsaal
Batthyanystiege (Hofburg), 2. Stock, 1010 Wien
Veranstaltet von öge und Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Ausstellung
Die drei Wien des Hermann Leopoldi
19. März-4. Oktober 2012. Öffnungszeiten: Mo-Do 9-18.30 Uhr, Frei 9-16 Uhr
Ausstellungskabinett der Wienbibliothek im Rathaus, 1010 Wien, Eingang Felderstraße, St. 6, 1. Stock
Eintritt frei
Ausstellung
Die drei Wien des Hermann Leopoldi
19. März-4. Oktober 2012. Öffnungszeiten: Mo-Do 9-18.30 Uhr, Frei 9-16 Uhr
Ausstellungskabinett der Wienbibliothek im Rathaus, 1010 Wien, Eingang Felderstraße, St. 6, 1. Stock
Eintritt frei
Verein orpheus.news
Sigmundsgasse 11/4
A-1070 Wien
Tel/Fax 01/5261905
orpheustrust@chello.at
http:// www.orpheustrust.at
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ES IST ZEIT, DIE SPUREN ZU SICHERN
Sie wurden verfolgt und vertrieben, zur Flucht in Länder gezwungen, deren Sprache sie oftmals nicht sprachen. Sie waren mit gesellschaftlichen und kulturellen Bedingungen konfrontiert, in denen sie sich erst mühevoll zurechtfinden mußten.
Mit dem "Tausendjährigen Reich" setzte eine in der Geschichte beispiellose Verfolgung ein. KünstlerInnen, InterpretInnen und WissenschafterInnen aus Österreich oder der früheren ‚Donaumonarchie’ wurden aus politischen oder "rassischen" Gründen gefoltert, getötet oder mussten ihre Heimat und ihr geistiges Umfeld verlassen.
War für manche das Exilland nur eine Zwischenstation gewesen, so gab es für die große Mehrheit nach 1945 kein Zurück: Rückkehr war unerwünscht.
Die Verdrängung und Ignoranz, die nach der Beseitigung des Nazi-Regimes im deutschsprachigen Raum einsetzten, die Unachtsamkeit, mit der Archive jahrzehntelang wichtige künstlerische Dokumenten behandelten, und schließlich die Zeit selbst haben eine umfassende dokumentarische Aufarbeitung lange verhindert.
Der Wind der Zeit verweht schon die letzten Spuren der Geschichte. Es ist Zeit, sie zu sichern ...
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