Willkommen auf der Homepage des Orpheus Trust. Seine heute aktive Plattform ist der Verein orpheus.news






klangwege.orpheustrust.at

Orpheus Trust gibt eine Rückschau auf die Tätigkeit des Vereins von 1996 bis 2006.

Der Verein war die erste Einrichtung, die systematisch die Erforschung und Dokumentation des von den Nationalsozialisten aus Österreich vertriebenen Musiklebens energisch betrieb und durch Sammlung und Publikation auf diese immense Lücke im Wissen um die in alle Welt zerstreuten KünstlerInnen, Werke und Materialien hinwies. Seine Tätigkeit scheiterte, trotz enormen privaten Engagements, am unzureichenden Interesse der öffentlichen Hand und zu geringer Finanzierung durch die Kulturpolitik.
Aber unser Interesse bleibt.


ES IST ZEIT, DIE SPUREN ZU SICHERN

Sie wurden verfolgt und vertrieben, zur Flucht in Länder gezwungen, deren Sprache sie oftmals nicht sprachen. Sie waren mit gesellschaftlichen und kulturellen Bedingungen konfrontiert, in denen sie sich erst mühevoll zurechtfinden mußten.

Mit dem "Tausendjährigen Reich" setzte eine in der Geschichte beispiellose Verfolgung ein. KünstlerInnen, InterpretInnen und WissenschafterInnen aus Österreich oder der früheren Donaumonarchie wurden aus politischen oder "rassischen" Gründen gefoltert, getötet oder mussten ihre Heimat und ihr geistiges Umfeld verlassen.

War für manche das Exilland nur eine Zwischenstation gewesen, so gab es für die große Mehrheit nach 1945 kein Zurück: Rückkehr war unerwünscht.

Die Verdrängung und Ignoranz, die nach der Beseitigung des Naziregimes im deutschsprachigen Raum einsetzten, die Unachtsamkeit, mit der Archive jahrzehntelang wichtige künstlerische Dokumenten behandelten, und schließlich die Zeit selbst haben eine umfassende dokumentarische Aufarbeitung lange verhindert.

Der Wind der Zeit verweht schon die letzten Spuren der Geschichte. Es ist Zeit, sie zu sichern ...

 

 


 

Anfragen können weiterhin an office@orpheustrust.at gesendet werden,
Fragen zum Archiv des Orpheus Trust bitte an info@adk.de


 

 


 


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