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Karl Alwin

1891 Königsberg-1945 Mexico City
Karl (Carl) Alwin, geboren Karl / Alwin Oskar Pinkus am 15. April 1891 in Königsberg, Dirigent, Komponist, Pädagoge,studierte einige Semester an der Universität Berlin Philosophie, Musik, Literaturwissenschaft sowie Komposition bei Engelbert Humperdinck. Ab 1910 an derBerliner Hofoper kam er 1912 als Asistent von Karl Mück nach Bayreuth. Es folgten Anstellungen als Kapellmeister in Halle, Posen, Düsseldorf, Hamburg; 1920-38 als Dirigent an der Wiener Staatsoper; Gastdirigate u.a. in Großbritannien, Frankreich, Spanien, 1930 als Klavierbegleiter von Tenot Jan Kiepura in den USA. Am 11 März 1938 dirigierte er die letzte freie Opernaufführung der Wiener Staatsoper (Eugen Onegin), gefolgt von seiner sofortigen Absetzung und der offiziellen Kündigung per 1. Mai 1938. Im Juni floh er in die USA, wo er 1939-40 an der Chicago Civic Opera dirigierte und ab 1940 Gastspielreisen in Südamerika absolvierte. Auf Einladung von Kammersänger Franz Steiner (1878 Sopron - 1954 Mexico City) war er 1941-45 Chefdirigent an der Opera Nacional Mexico und Lehrer am Konservatorium Mexico City. Mit dem Dirigenten und Komponisten Ernst Römer (1893 Wien-1974 Mexico City) gestaltete er das Konzertprogramm des Heinrich Heine-Kluns, 1945 ging er auf Frühjahrstournee zur Truppenbetreuung der US-Army in Flottenstützpunkten wie Trinidad und Puerto Rico. Bis 1934 war er in 1. Ehe mit der Opernsängerin Elisabeth Schumann verheiratet. Carl Alwin verstarb am 15. Oktober 1945 in Mexico City. Update Primavera Driessen Gruber 12. Januar 2014

 

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