Willkommen auf der Homepage des Orpheus Trust. Seine heute aktive Plattform ist der Verein orpheus.news






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Aufruf zur Unterstützung

Zwischen 2003 und 2006 haben wir uns intensiv um eine adäquate Unterstützung durch die öffentliche Hand bemüht. Zu diesem Zweck haben wir unseren Mitgliedern und Interessenten um Hilfe gebeten und einen Aufruf zur Unterstützung auf die website gestellt. Nachfolgend finden Sie unsere Bitte um Unterstützung im Originalwortlaut, unter der 'alphabetischen Namensliste der Unterstützer' und 'Reaktionen' sehen Sie das überwältigende Echo. Zum Vergleich können Sie unter 'Veranstaltungen' (linker Rand) sehen, was wir in diesen Jahren in unserem kleinen Büro trotzdem geleistet haben.

So lautete der Text im Original:

Der Weiterbestand des Vereins ist augenblicklich gefährdet -
bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift.


Wien, am 31. Juli 2003

Sehr geehrte Damen und Herren,


Sie wurden von uns bisher regelmäßig über die Veranstaltungen des Orpheus Trust informiert. Diesmal aber möchten wir Sie sehr herzlich um Ihre Hilfe und Ihren Rat bitten, da der Weiterbestand unseres Vereines aufgrund der ausbleibenden Förderung durch die öffentliche Hand stark gefährdet ist.

Der Verein Orpheus Trust ist seit seiner Gründung im Mai 1996 die einzige Institution Österreichs mit der Zielsetzung, der vom NS-Regime verfolgten Musik den ihr gebührenden Raum wiederzugeben und an die aus Österreich vertriebenen oder im KZ ermordeten Musiker, Komponisten, Musikverleger, –wissenschaftler und –publizisten zu erinnern. Die Anliegen des Vereines werden auf drei Ebenen verfolgt:
. Erforschung und Dokumentation des vertriebenen Musiklebens, das in Datenbanken und in einem öffentlich zugänglichen Archiv erfaßt ist. Bisher ergab unsere Arbeit Angaben zu fast 5000 aus Österreich vertriebenen und verfolgten Musikschaffenden und 10.000 ihrer Werke.
. Beratung und Informationsvermittlung an die Forschung und an den Musikbetrieb. Der Orpheus Trust leistet damit einen essenziellen Beitrag zur Aufarbeitung eines verdrängten Kapitels der Musikgeschichte dieses Landes und zur Rückführung der verfolgten Musik in das Musikerrepertoire und auf die Konzertpodien.
. Veranstaltungstätigkeit. In bislang über 200 Konzerten mit ca. 70 Ur- und Erstaufführungen, Ausstellungen, Zeitzeugengeprächen, Masterclasses, Vorträgen und wissenschaftlichen Symposien wurde eine breite Öffentlichkeit auf die vergessene Musik aufmerksam gemacht.

In diesem Jahr hat sich die Finanzsituation des Vereines dramatisch verschlechtert: für das laufende Jahr wurde von der Stadt Wien nur 1/5 des laufenden Betriebsbudgets gewährt, von der Kunstsektion des Bundes kamen bisher nur EUR 5.000,--. Als Subvention für Personalkosten stehen uns genau EUR 22.000,-- (ca. eine Halbtagsstelle) fürs Jahr zur Verfügung. Dies hatte zurFolge, daß wir eine Mitarbeiterin kündigen und das für Anfang 2004 geplante Festival 'Musikexil in Frankreich' absagen mußten.

Wir würden uns über Ihre finanzielle Unterstützung sehr freuen und bitten Sie darüber hinaus um Ihre Hilfe, wo immer dies möglich ist. Aus diesem Grund liegt diesmal eine Unterstützungserklärung bei, der Sie mit Ihrer Unterschrift Gewicht und Stimme geben können. Wir bitten Sie, uns dies per Fax oder Post zurückzusenden. Über Ihr Feedback in eigenen Worten freuen wir uns besonders (aber natürlich auch über Fragen, Kritik und Anregungen).

Da das Büro auch über den Sommer halbtags besetzt ist, stehen wir Ihnen für persönliche Anfragen gerne zur Verfügung.

Mit Dank und herzlichen Grüßen

Dr. Primavera Gruber

 

 



Erich Wolfgang Korngold

   

 


 


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